Die Flintenbreite
Die Baubeschreibung
Rohbau
1. Fundamente und Betonsohle:
Gründung in frostfreier Tiefe. Beton in Abmessung nach den Erfordernissen der Statik.
2. Außenwände der Kellergeschosse (sofern vorgesehen):
Mauerwerk gem. Erfordernissen der Statik, mit dicht gewischten Fugen, außen mit
Sperrung gegen Feuchtigkeit sowie Perimeterdämmung.
3. Außenwände der Erd- und Obergeschosse:
Der hohe Dämmstandard der Fassaden wird durch ein Wärmedämm-Verbundsystem erreicht. Die Putzbereiche erhalten einen hell gefärbten Außenputz. Die
Verblendbereiche erhalten rote Klinker-Riemchen in Format und Optik eines Verblendsteines mit grauer Verfugung. Das Hintermauerwerk wird innenseitig tapezierfähig verputzt.
4. Haustrennwände:
Zweischalige Haustrennwände aus Kalksandvollsteinmauerwerk und einer Trennfuge mit zusätzlicher Dämmplatte. Raumseiten im Erd- und Obergeschoss tapezierfähig
verputzt.
5. Sonstige Trennwände, tragend:
Innenmauerwerk unterschiedlicher Dicken, je nach den Erfordernissen der Statik, Oberflächen tapezierfähig verputzt.
6. Trennwände, nicht tragend:
Aus Metallständerwerk mit verzinkten U-Profilen, beidseitig Gipskartonbeplankung, zwischenliegende Dämmung. Wanddicke ca. 10 cm, tapezierfähig.
7. Decken:
Über dem Erd- und Obergeschoss als Stahlbetonmassivdecke entsprechend statischer Berechnung. Unterseite als Fertigteil mit glattem Sichtbeton und geschlossenen
Plattenfugen (im Keller mit offenen Fugen). Auf der Obergeschossdecke wird eine Wärmedämmung ausgerollt.
8. Geschosstreppen:
Im Kellergeschoss (sofern vorgesehen):
Geschlossene Treppenkonstruktion aus Beton, Gehseite mit schalungsglatter Oberfläche.
Im Erdgeschoss:
Als Holztreppenkonstruktion mit Tritt- und Setzstufen als geschlossene Wangentreppe, Holzart Buche Mosaik farblos lackiert.
Im Dachgeschoss:
Vom Obergeschoss zum nicht ausgebauten Dachraum wird für den späteren Einbau einer Treppe das Treppenloch in leichter Konstruktion geschlossen und mit einer
Klappleiter versehen.
9. Dachkonstruktion/-deckung:
Holzkonstruktion aus verzimmerten Nadelhölzern mit Holzschutz. Eindeckung auf Dachlatten mit Betondachsteinen und Unterspannbahn, Dachrinnen, Fallrohre sowie Einfassungen
aus Metall.
Ausbau
1. Fenster und Haustür:
Aus Kunststoffprofilen entsprechend den Richtlinien des Instituts für Fensterbau Rosenheim e.V., Flügel mit umlaufendem Dichtungsprofil, Verglasung mit Zweischeiben-
Wärmeschutzglas. Flügel mit verdeckt liegendem Einhandbeschlag. Ab 1,0 m Flügelbreite mit oberer und unterer Querverriegelung. Alle Fenster und
Terrassentüren im Erdgeschoss erhalten abschließbare Oliven und einbruchhemmende Beschläge in WK2-Qualität. Fensterteilung gem. Ansichtszeichnung.
Sohlbänke werden mit Leichtmetall abgedeckt. Innenfensterbänke auf den massiven Brüstungen werden mit Granit grau, Oberfläche geschliffen und poliert,
2 cm dick, Typ Cristal Padang oder Werkstein, abgedeckt. Fensterbänke in gefliesten Flächen erhalten anstelle des Granits Fliesen wie im Wandbereich.
2. Wohnungsinnentüren:
Glatte überfälzte Türblätter in Futter und Bekleidung, weiß beschichtet. Dreiseitiges Dichtungsprofil. Einsteckschlösser mit LM-eloxierten
Türdrückergarnituren. Glasausschnitt in der Wohnzimmertür verglast mit Klarglas.
3. Wandfliesen in Bad und WC:
Format bis 30 x 30 cm aus unserem Regelsortiment, Materialpreis bis 20,00 €/m² (Brutto-Listenpreis des Lieferanten). In der Dusche Wände bis ca. Türhöhe
rundum gefliest, ansonsten bis ca. 1,25 m Höhe, ebenfalls im WC.
4. Fußbodenbeläge:
Küchen, Bäder, WC-Räume, Flur im EG und Abstellraum: glasierte Steinzeugfliesen bis 30 x 30 cm aus unserem Regelsortiment, Materialpreis bis 20,00 €/m²
(Brutto-Listenpreis des Lieferanten). Verlegt auf schwimmendem Estrich.
5. Küchen:
Die in den Plänen dargestellten Küchenmöblierungen stellen eine Möglichkeit der Möblierung dar und sind nicht im Lieferumfang enthalten. Die Installation
für Wasser, Abwasser, Elektrizität und spätere Dunsthauben für Umluftbetrieb (für Abluftbetrieb kann gegen Mehrpreis ein Wanddurchbruch erstellt werden)
werden entsprechend diesen Darstellungen eingebaut. Andere Installationen im gleichen Umfang sind ohne Mehrpreis möglich, wenn die Angaben rechtzeitig vor der Ausführung
vorliegen.
6. Heizungsanlage:
Warmwasserzentralheizung mit Nahwärmeversorgung von der Betriebsgesellschaft infranova GmbH & Co. KG. Ermittlung der Normheizlast nach DIN EN 12831. Die Anlage wird in
Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt und erhält eine Nachtabsenkung. Plattenheizkörper, profiliert und werkseitig lackiert, mit Thermostatventilen
zur Einzelraumregelung der Raumtemperatur. Die Wärmemengenmessung erfolgt separat für jedes Haus. Die Verbrauchsabrechnung erfolgt durch die Betriebsgesellschaft.
Vor- und Rücklaufleitungen bis auf Fußbodenhöhe des nicht ausgebauten Dachraums für eine spätere Erweiterungsmöglichkeit der Heizungsanlage.
7. Wasserversorgung und Wasserentsorgung:
Sämtliche Häuser werden zentral mit Kaltwasser und Warmwasser versorgt. Die Warmwasserbereitung erfolgt über die Nahwärmeversorgung. Die Wasserversorgung
erhält je Hauszeile einen Schmutzfilter. Die Verbrauchsmessung und -abrechnung erfolgt hausweise und wird durch die Betriebsgesellschaft infranova GmbH & Co. KG vorgenommen.
Jedes Haus erhält auf der Terrassenseite eine Außenzapfstelle. Entwässerung gem. dem Entsorgungskonzept des Wohngebietes getrennt als Unterdrucksystem für
Schwarzwasser (WC-Anlagen) und Freigefällesystem für Grauwasser (sonstige Abflussstellen). Abflussleitungsmaterial gem. den technischen Erfordernissen.
8. Sanitärausstattung:
Alle keramischen Gegenstände, außer den WCs, Fabrikat Duravit aus der Serie D-Code, weiß. Armaturen Fabrikat Hansa, Serie Prado, verchromt. Objektanzahl
entsprechend der Darstellung in den Grundrissen. Duschwannen: 90 x 90 x 6,5 cm, aus Stahl emailliert, weiß, mit Wannenträger aus Polystyrol, Aufstellung auf
dem Estrich, Brause-Einhebel-Mischer als Aufputzarmatur. Brausewandstangen-Set Unica C 90 cm Hansgrohe mit Isiflexschlauch 1,60 m. Handbrause Croma 100 Vario als Set.
Eine Duschkabine ist nicht enthalten. Badewannen: 170/75 cm aus Stahl emailliert weiß mit Wannenträger aus Polystyrol (senkrechte Ausführung), Aufstellung auf
dem Estrich. Bade-Einhebel-Mischer als Aufputzarmatur, Brausenhalteset Hansgrohe Porter mit Brauseschlauch 1,25 m, Handbrause Croma 100 Vario als Set. Waschtische 65 x 50 cm
mit Vorrüstung für Halbsäulen, Waschtisch-Einhebelmischer. Handwaschbecken im Gäste-WC 45 cm breit mit Vorrüstung. WC-Anlagen als Wand-Tiefspülklosett
mit Unterdruckfunktion (Vakuumtoilette), Sitz und Deckel aus Kunststoff mit Unterputzspülkasten und weißer Taste.
9. Waschmaschinenanschlüsse:
Alle Häuser erhalten eine Anschlussmöglichkeit für eine Haushaltswaschmaschine mit Zu- und Ablauf. Ebenfalls ist ein Stellplatz für einen
Kondensat-Wäschetrockner
vorgesehen. Für Waschmaschine und Wäschetrockner jeweils eine Schukosteckdose.
10. Elektroanlagen:
Die komplette Elektroinstallation einschl. Drehstromanschluss, Zähler und Sicherungsverteilung wird nach den Bestimmungen der VDE und des EVU ausgeführt.
Sicherungskästen mit Automatensicherungen. Fehlerstromschalter. Rauchwarnmelder nach gesetzlicher Vorschrift. Für Schalter und Steckdosen in den Wohnbereichen
wird ein Flächenschalterprogramm Busch-Jäger Reflex Si-Linear in alpinweiß verwendet.
a) Wohnzimmer:
Zwei Anschlüsse für Deckenleuchte jeweils als Ausschaltung, eine Telefonleerdose mit Zuleitung, eine Antennensteckdose für Kabelfernsehen in Kombination mit einer
Dreifachsteckdose, eine Dreifachsteckdose, zwei Doppelsteckdosen.
b) Andere Wohnräume (z. B. Kinderzimmer):
Ein Anschluss für Deckenleuchte als Ausschaltung, eine Telefonleerdose mit Zuleitung, eine Antennensteckdose für Kabelfernsehen in Kombination mit einer Doppelsteckdose,
zwei Einfachsteckdosen.
c) Schlafzimmer:
Ein Anschluss für Deckenleuchte als Ausschaltung, zwei Einfachsteckdosen im Bettenbereich, eine Einfachsteckdose, eine Antennensteckdose für Kabelfernsehen in Kombination
mit einer Doppelsteckdose, eine Telefonleerdose mit Zuleitung.
d) Küche:
Eine Serienschaltung mit Decken- und Wandauslass (dieser oberhalb der Hängeschränke in ca. 2,25 m Höhe als Steckdose), zwei Doppelsteckdosen oberhalb der
Arbeitsplatte, Steckdosen für Kühlschrank, Geschirrspüler, Dunsthaube, eine Anschlussdose für einen E-Herd.
e) Bad:
Eine Serienschaltung mit je einem Decken- und Wandauslass, eine Doppelsteckdose.
f) WC-Raum:
Eine Ausschaltung mit einem Wand- oder Deckenauslass, eine Steckdose.
g) Flur:
Ein Deckenauslass in Wechselschaltung, eine Steckdose, im Erdgeschoss zusätzlich eine Klingelanlage mit Gong, sowie ein Anschluss für eine Außenleuchte von
innen schaltbar. Die Treppe zum Obergeschoss erhält einen Wandauslass in Wechselschaltung.
h) Terrasse:
Eine Außensteckdose und ein Anschluss für eine Außenleuchte, jeweils von innen schaltbar.
i) Abstellräume:
Ein Deckenauslass als Ausschaltung, eine Steckdose am Schalter.
j) Dachraum:
Ein Deckenauslass als Ausschaltung. Zwei vorgerüstete Stromzuleitungen ab Hausverteilung für späteren Ausbau, jedoch nicht endinstalliert. Ebenso Telefon- und
Kabelfernsehzuleitung (alles in Auf-Putz-Montage, da nur Vorrüstung für späteren Ausbau).
k) Keller (sofern vorgesehen):
Ein Deckenauslass als Auschaltung, eine Steckdose am Schalter je Raum (Auf-Putz-Montage).
l) Garten-/Gerätehaus:
Zuleitung vom Haus für Wandauslass als Ausschaltung, eine Steckdose am Schalter (Auf-Putz-Montage).
11. Sonstige technische Ausstattung:
Das Lüftungskonzept der Häuser ist in Anlehnung an die DIN 1946-6 die Stufe: Lüftung zum Feuchteschutz. Die Ausführung erfolgt ohne Ventilatoren, nur
als Querlüftung zur Außenluft durch eingebaute Fensterlüfter, jeweils im Rahmen oder Falz der Fenster. Die Türen erhalten einen Türunterschnitt
zum Luftaustausch. Ein erhöhter Luftaustausch ist durch Fensterlüftung zu erreichen.
Die Häuser ohne Keller erhalten im HAT-Raum einen schaltbaren Abluftventilator.
Ausbau Kellerräume (sofern vorgesehen):
a) Fußböden: Oberflächen naturbelassen.
b) Kellerfenster: aus Kunststoff mit Wärmeschutzglas. Kunststofflichtschächte mit Abdeckrosten und Abhebesicherung.
Außenanlagen
1. Jedes Haus erhält einen PKW-Stellplatz.
2. Wege- und Terrassenflächen:
Die Außenanlagen werden durch einen Gartenbaubetrieb hergestellt; vorgesehen ist ein heller Betonsteinbelag für Wege, Terrassen farbig.
3. Grünanlagen:
Die restliche Grundstücksfläche erhält eine Rasenansaat. Zwischen den Häusern werden die Terrassen durch eine ca. 4,5 m lange und ca. 1,5 m hohe
Buchenhecke begrenzt.
4. Regenentwässerung:
gemäß dem Entsorgungskonzept des Wohngebietes durch Versickerung in Mulden und Rigolen, teils im öffentlichen Bereich, teils auf privatem Grund.
5. Garten-/Gerätehaus:
aus kesseldruckimprägnierten Profilbrettern mit tragendem Kantholzrahmen. Dach mit Holzschalung und Bitumenabdichtung, alternativ Profiltafeln oder gleichwertig.
Tür mit PZ-Schloss und Drückergarnitur. Boden erhält Betonplattenbelag.
Schallschutz
Die zweischaligen Haustrennwände erreichen einen erhöhten Schallschutz gem. der Richtlinie VDI 4100 des Vereins Deutscher Ingenieure. Schallschutzstufe II (SSt II). Dies gilt auch insoweit als vereinbart, wenn aus der Ausführung bzw. Baustoffwahl höhere Werte abgeleitet bzw. erreicht werden könnten.